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29. April 2003
S&S stellt ABBUND in Version 17 vor
Die ABBUND Architektur- und Holzbau-Software in der Version 17 ist ausgeliefert. Schon nach relativ kurzer Zeit wird einem versierten Anwender klar, dass dem Software-Haus S&S mit dem in weiten Teilen neu entwickelten Update ein großer Wurf gelungen ist. Die frühe, bereits vor zehn Jahren eingeleitete Entwicklung für Windows als dem kommenden, weltweit führenden Betriebssystem, macht ABBUND auch heute noch zur einzigen „echten“ Windows-Anwendung auf dem internationalen Markt. Ein Vorsprung, der selbst in einem Jahrzehnt von der Konkurrenz nicht ausgeglichen werden konnte.
Um das hohe Niveau seiner Produkte zu halten, setzt S&S die neusten Entwicklungswerkzeuge von Microsoft zur Programmentwicklung und zum Versionsmanagement ein. Die Mitarbeiter des Hauses werden ständig und direkt durch Microsoft auf diesen Tools geschult. Konsequent sind die Entwickler ihrer Philosophie treu geblieben und haben neben der Implementierung von neuen, die Anforderungen des Marktes berücksichtigenden Modulen die Software-Pflege in den Vordergrund gestellt. So ist unter anderem die Eingabeunterstützung „Soft Code Intelligent“ einer völligen Überarbeitung unterzogen worden:
? die letzte Eingabe wird behalten;
? es kann bei der Planung ein fester Wert vorgegeben werden, auf den ein standardmäßiger Rückgriff möglich ist;
? es gibt eine Plausibilitätsprüfung, die bei Eingabe unzulässiger Werte eine Fehlermeldung ausgibt.
Die Maßeinheit für ein Projekt ist übrigens frei wählbar, auch nicht-metrische Einheiten sind möglich.
Und noch eine Sicherung wurde eingebaut: die Kollisionskontrolle. Sie überwacht Verschiebe-Aktionen (z. B. von Elementen im Dach- oder Wandbereich) auf ein möglicherweise sich dadurch ergebendes Fehlen von Verbindungen - eine Funktion, die der Anwender im mitunter hektischen Betrieb zu schätzen lernen wird.
Apropos Hektik: In vielen Büros hängt eine Karikatur, darauf ein Kerl mit grimmiger Visage und darunter der aufmunternde Satz „Wir freuen uns über Ihre Änderungswünsche!“ Das aber ist der Alltag, auch – und gerade – im Baugewerbe. Die Entwickler bei S&S müssen den Seelenzustand ihrer Kollegen an der Planungsfront sehr verinnerlicht haben. Denn ihr Produkt zeichnet sich in außergewöhnlicher Weise durch Flexibilität und intuitives Handling aus.
Die Angaben und/oder Eingaben werden direkt, sowohl grafisch als auch numerisch, generiert. Es gibt keine zwingend vorgeschriebene Reihenfolge, in der dieses oder jenes zu erfolgen hat. Alle sich in der weiteren Bearbeitung ergebenden Änderungen werden in Echtzeit in das bestehende Modell eingefügt und unterliegen so der unmittelbaren Kontrolle. Ebenso wird mit den erforderlichen Zeichnungen und Maschinensteuerungen (CNC) verfahren: Sie werden unmittelbar aktualisiert und stehen dem Anwender in der jeweils gültigen Version zur Verfügung. Die verschiedenen
Perspektiven in der 3D-Ansicht lassen sich schnell mittels der Kursor-Tasten wechseln, auch dies ein Zuwachs an Vereinfachung und damit an Komfort in der Handhabung. Insgesamt gibt es in der Version 17 von ABBUND MEISTER über 40 Neuerungen, die in der Summe ein Update allemal lohnen.
Völlig neu ist die Anbindung der mobilen Aufmaßerfassung über ein Pocket-PC (PDA) an ABBUND. Die vor Ort erhobenen Daten – Grunderfassung der Außen- und Innenwände, Erfassung der Höhenpunkte sowie die Profilerfassung (Kniestock, Pfetten, Sparren usw.) – stehen damit der AV für das jeweilige Projekt auf Tastendruck im stationären Rechner zur Verfügung. Die Zukunft wird zeigen, ob sich das PDA einen festen Platz in der Jackentasche der Kollegen erobern kann. Die Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz auf dem Bau sind jedenfalls geschaffen.
Die Zukunft für eine weitere Neuheit aus dem Hause S&S hat bereits begonnen: die des Moduls ABBUND BLOCKHAUS. Das Besondere an dieser Erweiterung ist die Integration von vorprogrammierten Eckverbindungen. Dazu gehören unter anderem der klassische Kreuzverband mit variabel einstellbaren Winkelmaßen sowie der Anschluss mit Schwalbenschwanz. Außerdem gibt es die Option, ABBUND BLOCKHAUS um individuelle Eckverbindungen erweitern zu lassen.
Die Frage, was der Anwender von einer modernen Software im Architektur- und Holzbauwesen erwartet, wurde im Januar dieses Jahres konzentriert und praxisnah beim 4. Holzbaupraxistag der Fachhochschule Augsburg beantwortet: Flexibilität und eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche, die es gestattet, die Leistungsfähigkeit der Software in ihrem gesamten Umfang schnell und zielsicher abrufen zu können. In Augsburg ging es in diesem Sinne denn auch zur Sache. An dem Musterprojekt, das von allen sechs teilnehmenden Software-Firmen im Vorfeld der Veranstaltung gleichermaßen zu realisieren war, mussten während der jeweiligen Präsentation auf Ansage Änderungen vorgenommen werden. Das Fazit des Veranstalters am Ende des Tages lautete: „Die Aufgaben wurden mal mehr mal weniger souverän gelöst, und nicht selten kamen die Bearbeiter dabei ins Schwitzen.“ – Obwohl der S&S-Mitarbeiter das Risiko einging, eine Beta-Version des aktuellen ABBUND Updates zu präsentieren, blieb sein Hemd trocken. Seither sind rund vier Monate vergangen, vier Monate, die – wie unschwer zu erkennen ist – dem Feinschliff an ABBUND zugute gekommen sind.
Fazit: Durch die intuitive und interaktive Bedienung der Software ist ABBUND relativ schnell und einfach zu erlernen. Wie die Zahlen des Vorjahres belegen, erleichtert das komfortable Handling insbesondere denjenigen, die sich umorientieren wollen, den oft, aus nachvollziehbaren, Gründen hinausgezögerten Umstieg von herkömmlicher Software auf das S&S Softwarepaket. Im Jahre 2002 konnte S&S mehr als 1800 neue ABBUND-Anwender registrieren – in der Mehrheit Umsteiger von Konkurrenzprodukten.
   
 
   
   
 
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